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Andy Jauch, MdA Treptow Nord

Aktuelles

Andy Jauch im Gespräch

Sie sind jetzt drei Jahre im Abgeordnetenhaus. Was waren Ihre Erwartungen 2006 und haben sich diese bestätigt?

Ich bin 2006 angetreten mit der relativ abstrakten Vorstellung die Kieze zu stärken.

Was heißt das Konkret?

Ich will es mal negativ formulieren. Ich konnte und wollte nicht mehr mit ansehen, dass immer mehr Verwahrlosung in unseren Kiezen einhält. In der täglichen Arbeit merkt man aber, dass es nicht so einfach ist, schnell Verbesserungen herbeizuzaubern. Man muss schon ganz schön rackern um Mitstreiter und Verbündete zu finden, die einen dabei unterstützen die Projekte umzusetzen. Aber ich denke, mittlerweile haben wir aber positive Entwicklungen im Treptower Norden. Man kann die Aufwertungen der Kieze erkennen. Von daher war nicht alles was gemacht wurde falsch.

Was sind für Sie die wichtigsten Projekte, die in dieser Zeit verwirklicht wurden?

Es sind viele kleinere Projekt, die zusammengenommen die Lebensqualität im Treptower Norden verbessern. Vieles hat mit Standortsicherung zu tun, wie z.B. der Erhalt von Cabuwazi, vieles hat mit dem bürgerschaftlichen Engagement zu tun, welches sich in den letzten Jahren sehr herauskristallisiert hat. Ich nenne da die KungerIni, der “Runde Tisch Alt-Treptow“ oder den Baumschulenweger Bürgerverein. Durch Sie entstehen Projekte, die gut für unsere Kiez sind. Sie entwickeln attraktive Angebote vor Ort und werben darüber hinaus für die Kieze. An diese erfolgreiche Arbeit muss angeknüpft werden, damit diese zarten Pflänzchen stärker werden.

Der Wirtschaftssenator Wolf von der Linkspartei behauptete vor kurzem in einem Interview, der rot-rote Senat brauche neue Ideen. Hat er Recht? Sind die Ideen ausgegangen?

Nein! Wir haben viel zu tun. Z.B. Bildung. Wir haben die Schulstrukturreform. Sie ist wichtig für Berlin, weil Sie mehr Bildungschancen für unsere Kinder bringt. Nun müssen wir das was auf dem Papier steht aber auch umsetzen. Sie ist auch ein sozial- und integrationspolitischer Baustein. Wir bauen die Qualität der KITAS aus und machen Sie zu der 1. Bildungseinrichtung für unsere Kinder. Zudem werden bis 2011 die letzten drei KITA-Jahre beitragsfrei. Ich denke, die Bildung unabhängig von dem Geldbeutel und dem Bildungsstand der Eltern zu machen, ist eines der wichtigsten Ziele die wir Verfolgen. Das ist der Einstieg für Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit. Aber es wird noch viel Kraft brauchen. Ein weiteres wichtiges Feld ist die Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Berlin. Der Ausbau der so genannten „Green Industrie“, also Industrie der Umweltwirtschaft, stärkt Berlin, schafft zukunftsfeste Arbeitsplätze und sichert damit die Grundlagen auch für politisches Handeln. Letztlich aber bei weitem nicht abschließend ist die Frage der öffentlichen Daseinsvorsorge. Das heißt, welche Infrastruktur muss der Staat bzw. Berlin vorhalten. Für mich ein wichtiges Projekt. Die Fragen die wir uns stellen müssen sind, welche Aufgaben hat der Staat, welche Aufgaben muss er selber vorhalten, welche Aufgaben muss er über Verträge garantieren. Ich denke, dass wird eine der spannendsten Diskurse, die wir zur Zeit führen.

Welches ist Ihrer Meinung nach die größte Herausforderung, der sich Berlin mittelfristig zu stellen hat?

Nun oben habe ich einiges schon angesprochen. Mittelfristig wird es zu enormen Aufwertungen in der Stadt kommt. Das ist eine Entwicklung, die mit der wachsenden Bedeutung von Berlin als internationale Metropole zu tun hat. Wir müssen Aufpassen das wir nicht große Teile der Bevölkerung abhängen und auf diesem Weg verlieren. Die Soziale Mixtur, die sich durch Berlin zieht macht es so interessant. Wir müssen sie erhalten. Deswegen müssen wir Obacht geben. Im Übrigen ist das genau das Thema, was den Treptower Norden bewegt. Gentrifizierung ist hier das Schlüsselwort. Also Aufwertung und steigende Attraktivität der Wohnquartiere. Die zweite große Frage ist die Erschließung des Ostens von Berlin. Wir haben viele Flächen die wir noch Entwickeln können und müssen. Dazu gehören aber auch Leistungsstarke Straßen und ein guter ÖPNV um das erfolgreich zu realisieren.

Was stört Sie an der Politik eigentlich besonders?

Politik macht Spaß. Aber sie ist ab und zu auch sehr aufreibend. Was ich auch traurig finde ist, dass oftmals der Politiker als Objekt dahergestellt wird. Und der Mensch dahinter oft vergessen wird. Wir haben als Politiker sicherlich dazu beigetragen, aber leider wird hier viel über einen Kamm geschert. Zu Arbeit eines Abgeordneten gehört auch, dass er immer ein offenes Ohr für die Menschen hat, dass er sich um Ihre Belange kümmert.

Bei welchen Projekten hier im Kiez sind sie engagiert und wie kann man als Otto Normalverbraucher mit Ihnen in Kontakt treten?

Nun ich biete Sprechstunden an. Jeden letzten Dienstag im Monat im Café Lebensbaum, Kiefholzstraße 248 von 16:00 bis 18:00 Uhr und jeden ersten Dienstag von 16:00 bis 18:00 Uhr im Mobilen Pflegedienst. Zudem machen wir immer am 1. Samstag im Kiez einen Infostand. Schauen Sie einfach nach den SPD-Schirm.

Das Interview führte Ronny Grahl.

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Straßennamen im Kiez - Wohlgemuthstraße

Die relativ kurze und vor allem durch die Post bekannte Straße trägt den Na- men des Architekten Gabriel Wohlge- muth. Der am 16. September 1850 geborene Bauunternehmer war auch Vorsitzender der Berliner Baugenos- senschaft, die für viele gemeinnützige Bauten (es ging vor allem um bessere Wohnverhältnisse für ärmere Men- schen) in Baumschulenweg verant- wortlich war. Die Straße wurde 1904 angelegt und trug von Anfang an den Namen des am 18. Januar 1898 ver- storbenen Architekten. Während der Nationalsozialistischen Schreckens- herrschaft wurde die Straße in Lauer- straße umbenannt. Damit ereilte auch dieser relativ kleinen Straße das glei- che Schicksal wie andere Straßen, die nach Jüdischen Mitbürgern benannt wurden.

RG

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Endspurt bei roten Ampeln

Wir alle kennen es, man ist kaum losgelaufen und schon schaltet die Ampel wieder auf rot. Jetzt schnell runter von der Straße, bevor man von ungeduldigen Autofahrern überfahren wird. Doch ganz so viel Angst muss man nicht bekommen. Nach der Grünphase schließt sich bei Fußgängerampeln eine so genannte „Räumphase“ an. Man kann also beruhigt über die Straße gehen, auch wenn zwischenzeitlich „Rot“ wird. Dennoch gibt es auch Ampel, wo die Grünphasen deutlich zu kurz sind. So z.B. Wildenbruchstraße/ Ecke Karl-Kunger-Straße. Hier muss die Phase eindeutig verlängert werden.

Ampelfrau

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Die Kirche zum Vaterhaus wird 100

Nächstes Jahr ist es soweit: Die Kirche zum Vaterhaus feiert ihr hundertjähriges Bestehen. Das in seiner Bauweise eher untypische Gotteshaus ist das erste in Baumschulenweg. Vor 99 Jahren wurde der Grundstein gelegt, 1911 war der Bau vollendet. Die Kirche ist mit der angrenzenden Schule und dem Gemeindehaus baulich verbunden. Das seit 1978 unter Denkmalschutz stehende Gesamtensemble wurde sehr schlicht und zweckmäßig entworfen. Besonders die zwei Türme und das sonntägliche Läuten der Glocken machen auf die Kirche aufmerksam. Den Namen verdankt die Kirche einer Bibel-Stelle aus dem Johannesevangelium. Hier heißt es: „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“ So entstand die Kirche zum Vaterhaus. In Baumschulenweg wurden schon vor Errichtung der Kirche Gottesdienste abgehalten, jedoch waren sie nur alle vier Wochen möglich. Die restlichen Sonntage mussten die Anwohner weite Wege in Kauf nehmen und den Gottesdienst in Stralau besuchen. Die Kirche mit ihren 700 Sitzplätzen schaffte Abhilfe. Nachdem sie während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt worden war, konnte die Kirche bereits vier Jahre nach Kriegsende wieder genutzt werden. Seit den 1990er Jahren wurden der Innenraum, die zwei Türme und das Dach restauriert. So präsentiert sich der Bau zum großen Jubiläum von seiner besten Seite. Pfarrer Reinhard Kähler sieht dem Anlass freudig entgegen: „Ich freue mich sehr, dass wir 2010 ein solches Jubiläum begehen können. Schon jetzt möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns den Tag der Grundsteinlegung mit zwei Konzerten am 1. und 2. Mai zu begehen. Feiern Sie mit uns!“

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Endergebnisse Bundestagswahl 2009 für Berlin

Hier finden Sie die Endergebnisse der Bundestagswahl aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen und Wahllokalen als pdf-Datei.

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