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Ehrung von Dora Schaul dank vieler Unterstützer im Kiez möglich

Schaul

Die Liste aller Unterstützer finden Sie hier!

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Das Gartendenkmal Puschkinallee

Mein Freund der Baum ist krank. Großflächiges Waldsterben ist mittlerweile zwar kein Thema mehr, trotzdem geht es vielen Bäumen schlecht. Auch die Platanen an der Puschkinallee leiden seit Jahren. Schimmel- und Pilzbefall machen ihnen sehr zu schaffen. Das ist nicht nur ein Schönheitsfehler, auch die Verkehrssicherheit ist zunehmend gefährdet. Herunterfallende Äste bergen für alle darunter ein enormes Risiko in dem natürlichen grünen „Tunnel“. Die Erhaltung der Bäume ist jedoch nicht einfach. Die Platanen wurden vor über 130 Jahren in vier Reihen relativ eng gepflanzt und seitdem nie zurückgeschnitten. Jeder Hobbygärtner weiß, dass dieser Wildwuchs nicht gerade zur Gesundheit der Bäume beigetragen haben kann. Die Enge behindert eine gesunde Luftzirkulation und begünstigt Fäulnisbildung.
Mit einem einfachen Zurückschneiden der Bäume wäre es jedoch nicht getan. Der gesamte Treptower Park und die Platanenallee sind denkmalgeschützt. So muss das ursprüngliche Bild der Allee, der Denkmalscharakter, gewahrt bleiben. Der Spielraum für eine Sanierung ist sehr begrenzt.
Das Bezirksamt beauftragte Experten der Technischen Fachhochschule Berlin mit einem Gutachten, das verschiedene Szenarien zur Rettung der Bäume beinhalten sollte. Die unterschiedlichen Modelle reichen von der Möglichkeit eines kompletten Erhalts über ein relativ bescheidenes Kürzen der Baumkronen bis hin zur radikalen Abholzung und Neupflanzung eines Großteils der 606 Bäume. Jeder Vorschlag hat Vor- und Nachteile: Werden die Platanen in ihrem jetzigen Zustand erhalten, bietet sich dem Besucher zwar der gewohnt schöne Anblick, jedoch wird die Pflege der Bäume immer teurer. In 30 Jahren, so die Schätzung, wird auch die größte Fürsorge nichts mehr nützen und mindestens die Hälfte der Bäume stirbt. Beschneidet man hingegen die Baumkronen um 30%, sind die Platanen stabilisiert, jedoch geht der charakteristische „Tunneleffekt“ der Allee verloren - ein Problem für die Denkmalschützer. Ähnliche Probleme birgt der Vorschlag einer kompletten Abholzung der inneren Baumreihe: Er ist sinnvoll für den Erhalt der restlichen Platanen und kostengünstig, jedoch mit dem ursprünglichen Bild der Allee, das auf jeden Fall gewahrt werden soll, nicht vereinbar. Seit Mitte Mai steht das Ergebnis fest: Die Kronen werden ab dem kommenden Herbst um ein Drittel zurückgeschnitten, hinzu kommen etwa 50 Neupflanzungen. Ein Kompromiss, der alle Seiten zufrieden stellt. Die Sanierung an der Puschkinallee ist nicht das einzige Projekt, das den Treptower Park in den kommenden Jahren aufwerten soll. So soll unter anderem der Rosengarten kommendes Jahr neu bepflanzt werden. Das Bezirksamt hofft, durch solche Investitionen mehr Touristen anzulocken und die Gegend noch attraktiver zu machen. MK

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Drittes Baumschulenweger Frühlingsfest begeistert Groß und Klein!

„Kein Zweifel, in unserem Kiez tut sich etwas“, sagt Bernhard Fiederling, der Vorsitzende des Bürgervereins Baumschulenweg, als er sich am Abend etwas zurücklehnen und die letzten Sonnenstrahlen genießen kann. Soeben sind die letzten Gäste gegangen und die Stände werden schon wieder abgebaut.
Hinter ihm und den vielen anderen ehrenamtlichen Organisatoren und Helfern, wie dem Geschäftsführer der Späthschen Baumschule Holger Zahn und dem Abgeordneten des Treptower Nordens im Abgeordnetenhauses Andy Jauch, liegt ein Stück harte Arbeit. Die Arbeit hat sich gelohnt . Erstmals fand das Frühlingsfest am 9. Mai diesen Jahres auf dem Platz vor der Volkshochschule statt. Zu erleben war, wie bereits in den letzten beiden Jahren, so einiges.
Es gab reichlich zu essen und zu trinken, örtliche Vereine und Gewerbevereine stellten sich vor und auf der Bühne wurde ein abwechslungsreiches Showprogramm geboten.
Die Countryband „Wilk and Friends“ sorgte ebenso für Stimmung, wie das „Saxophon Quartett“ der Joseph-Schmidt-Musikschule.
Die Freizeittanzformation „Black Ladies“ brachte soviel Begeisterung mit, dass sie am Ende ein paar Stunden länger dablieben, als ursprünglich vereinbart. Selbstverständlich gab es auch eine Hüpfburg für die kleinsten Besucher.
Die Baumschulenweger staunten nicht schlecht.Eine schon über 40 Jahre in Baumschulenweg lebende ältere Dame freute sich: „So etwas habe ich hier noch nie erlebt!“, während eine andere bestätigte: „Da sieht man mal, was man erreichen kann, wenn man sich über Parteigrenzen zusammentut und den Streit einmal außen vorlässt!“
Bewährt hat sich auch wieder die Zusammenarbeit mit der Späth’chen Baumschule. Ein historischer Bus fuhr die Gäste des dort stattfinden Festes und des Frühlingsfestes regelmäßig hin und wieder zurück. Doch der Erfolg der diesjährigen Veranstaltung, zu der am Ende auch noch pünktlich die Sonne herauskam, auf dem will sich der Bürgervereinsvorsitzende nicht ausruhen: „Natürlich, der Erfolg ist Ansporn für das nächste Jahr. Wir wollen das Frühlingsfest zu einer kleinen Tradition machen, zu einem Ereignis, auf das sich die Baumschulenweger jedes Jahr freuen können. Und natürlich“ betont er „können wir jeden freiwilligen Helfer gut gebrauchen. Schließlich geht es um unseren Kiez!“
RG

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ViVer - Visionen und Verantwortung

An dieser Stelle möchte sich der in Treptow-Köpenick beheimatete Verein ViVer - Vision und Verantwortung bei Ihnen vorstellen. Hierfür gibt es einen aktuellen Anlass. Der Verein hatte sich im August letzten Jahres gegründet, um die erfolgreiche Ausstellung: „Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt: ARISTIDES DE SOUSA MENDES - Ein Beispiel für Zivilcourage“ weithin der Öffentlichkeit und vor allen in Schulen zu präsentieren. Schirmherr der Ausstellung war Klaus Ulbricht. Die Ausstellung wurde im Februar 2008 im Rathaus Treptow erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun setzt sich der Verein auch sehr stark für die Ehrung von Dora Schaul ein. Auf Anregung des Vereins hatte sich die SPD-Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick mit dem Thema befasst und einen Antrag dazu eingebracht. Dieser wurde von allen demokratischen Parteien in der BVV beschlossen. Einzig die NPD stimmte dagegen. Mit den relevanten Personen und Initiativen in der Region gab es bereits ein Treffen. Auf diesem wurde u. a. folgender Text für die Gedenktafel erarbeitet:
„Hier wohnte die Antifaschistin DORA SCHAUL (1913-1999). Während des 2. Weltkrieges kämpfte sie in Frankreich unter dem Namen Renée Fabre in der Résistance gegen die Nazi -Okkupation. In Brens bei Toulouse erhielt 2006 eine Straße ihren Namen.“
Kostenvoranschläge wurden eingeholt und die Gedenktafel soll nun aus schwarzem Marmor mit beigefarbener Schrift gefertigt werden. Das Material ist leicht zu reinigen, falls dort Schmierereien auftreten sollten. Neben unserem Verein sind mittlerweile der Bund der Antifaschisten Treptow sowie das Bürgerkomitee Plänterwald in dieser Sache sehr engagiert. Weitere Unterstützung besteht seitens der Familie Schaul, welche die Anbringung der Gedenktafel am Haus Dammweg 73 ermöglicht, wo früher die zu Ehrende wohnte. Für die Realisierung werden insgesamt 2.122,46 € benötigt. Es sind an Spenden und Spendenzusagen bereits 802,46 € vorhanden, so dass aktuell noch 1.320 € aufzubringen sind. Die bisherigen Spenden kommen u. a. von Ellen Haußdörfer und Andy Jauch.

Für Fragen zum Projektstand oder zum Verein stehen wir gern zur Verfügung.

Kontakt: Martin Magdziak,
Tel. 0178 / 34 24 601,
E-Mail: martin.magdziak@gmx.net

Spenden unter dem Stichwort „Dora Schaul“ erfolgen an:
ViVer-Vision und Verantwortung e. V. Konto Nr.: 3040664117
BLZ: 100 200 00

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Zwei Jahre Bürgerverein Baumschulenweg - Der Vorsitzende im Interview über Erreichtes und Ziele

Die Seniorenfreizeitstätte in der „Roten Schule“ war am 16. Februar Schauplatz der ersten Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Baumschulenweg. Gut zwei Jahre nach seiner Gründung musste satzungsgemäß der Vorstand neu gewählt werden.
Da der alte Vorstand in den Augen der Mitglieder gute Arbeit geleistet hat, darf er dies nun zwei weitere Jahre tun. Bernhard Fiederling bleibt erster Vorsitzender, Andy Jauch sein Stellvertreter. Neu dabei ist Sylvia Schmidt, die nun als Kassiererin die Finanzen des mittlerweile 71 Mitglieder umfassenden Vereins verwaltet.
„Wir Treptower“ sprachen mit dem soeben wiedergewählten Vorsitzenden Bernhard Fiederling über Erreichtes und Vorhaben des Bürgervereins.

Herr Fiederling, erstmal herzlichen Glückwunsch zur einstimmigen Wiederwahl!

Ich freue mich über das Vertrauen, dass die Mitglieder in mich setzen, weiß aber, dass es mit einer großen Verantwortung verbunden ist. Die Aufgaben werden nicht kleiner und wir haben viel Arbeit vor uns!

Wenn Sie auf die vergangenen zwei Jahre zurückschauen, auf die Ziele, die Sie sich gesetzt haben und auf die Erfolge, die Sie erzielt haben, wie beurteilen Sie selbst Ihre Arbeit?

Ich glaube wir haben viel erreicht. Erstmals ist es gelungen, Anwohner und Geschäftsleute an einem Tisch zu bringen, um gemeinsam etwas für den Kiez zu tun. Glauben Sie mir, das war gar nicht so einfach, da durchaus unterschiedliche Interessen vorliegen. Aber wir haben erkannt, dass man den Kiez nur voran bringen kann, wenn alle an einem Strang ziehen, egal welches Gewerbe sie betreiben oder welcher Partei sie angehören. Der Bürgerverein ist wirklich überparteilich.
Und man sieht ja auch die Erfolge. Wir haben schon zwei Weihnachtsmärkte und Frühlingsfeste veranstaltet, wir hatten eine gelungene Kunstmeile, an der viele Geschäfte teilgenommen haben. Das ist viel mehr, als wir seit vielen Jahren hier hatten.

Gibt es auch etwas, mit dem Sie nicht zufrieden sind?

Ja natürlich. Man kann nie hundertprozentig zufrieden sein, weil es immer noch besser geht.
Besonders ärgert mich, dass wir es nicht geschafft haben, den Schandfleck in der Eichbuschallee zu beseitigen. Ich bin vor 3 Jahren mit einer Liste durch den Kiez gelaufen und habe Unterschriften gesammelt. Das war der Anfang des Bürgervereins. Es ärgert mich unglaublich, dass wir da nicht vorankommen.

Blicken wir voraus. Was erwartet uns im Jahr 2009?

Erstmal werden wir erfolgreiche Projekte fortführen. Es wird wieder eine Kunstmeile, und ein Weihnachtsfest geben und das Frühlingsfest wird auf den Platz vor der Kirche umziehen. Es wird größer und besser erreichbar werden. Wir planen einen Wochenmarkt, der, wenn alles nach Plan läuft, schon im Sommer erstmals eröffnen soll. Was mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist ein Jugendprojekt. Wir wollen den jungen Leuten in Baumschulenweg ernsthaft eine Freizeitstätte bieten. Auch daran arbeiten wir, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit wird. Aber man soll sich die Ziele bekanntlich hoch setzen. Auch ein eigener Internet-Auftritt ist in Planung, damit sich die Bürger besser über den Verein informieren können.
Vielen Dank für das Interview!
RG

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Das sowjetische Ehrenmal am Treptower Park

Wochenende und Sonnenschein. Was gibt es Schöneres, als bei heiterem Himmel ein bisschen im Grünen zu sitzen und die Picknickdecke auszubreiten? Der Treptower Park hat jedoch mehr zu bieten als Liegewiese und Grillgelegenheit.
Zwischen Puschkinallee und Park Center steht das Sowjetische Ehrenmal, eine Mahnung an das Berlin der Nachkriegszeit, die heute fast vergessen scheint. Während Jogger und Hundebesitzer ihre Runden drehen, fällt den wenigsten Besuchern auf, dass die imposante Anlage eigentlich ein Friedhof ist. Über 7000 sowjetische Soldaten des Zweiten Weltkriegs fanden hier ohne Grabstein ihre letzte Ruhe, die genaue Zahl ist unbekannt. Heute gibt es lediglich eine kleine Tafel, die den Platz und seine Geschichte erläutert.
Wenn Sie das gewaltige Eingangstor hinter sich gelassen haben, fällt der erste Blick auf die Statue der Mutter Heimat, eine gebeugte ältere Frau in einfacher Kleidung. Die dahinter gruppierten Hängebirken wurden extra aus Russland importiert und hier eingepflanzt. Linker Hand befindet sich die eigentliche Anlage. Die roten Begrenzungen aus Granit stellen gesenkte russische Fahnen dar, davor knien zwei Soldaten, einer mit älteren, der andere mit jüngeren Gesichtszügen. Sie erweisen den Opfern des Krieges die letzte Ehre. Dahinter kommt das alles überragende Hauptmonument des Ehrenmals zum Vorschein: der Mausoleumshügel. Auf ihm steht die Figur eines Soldaten, der in seinen Armen ein kleines Kind trägt. In seiner Hand hält er ein zu Boden gesenktes Schwert, sein Bein tritt auf ein zerbrochenes Hakenkreuz. Die Konstruktion ist 30 Meter hoch, die Statue allein wiegt 30 Tonnen. Unter den Rasenflächen rechts und links liegt der Großteil der Soldaten begraben. Davor stehen Steinsarkophage mit Reliefs, die den Verlauf des sogenannten „Großen Vaterländischen Krieges“ darstellen. Sie werden durch in Stein gemeißelte Stalin-Zitate „erläutert“.
Nach den ursprünglichen Plänen der Architekten Jakow S. Belopolski und Jewgeni W. Wutschetitsch sollte die Soldaten-Figur auf die deutsche Fahne und den Reichsadler treten. Dies wurde jedoch mit der Begründung verworfen, man müsse zwischen dem deutschen Volk und den Nationalsozialisten unterscheiden und dürfe diese nicht in einen Topf werfen. Darüber hinaus gaben die Architekten der Statue kein Maschinengewehr in die Hand, wie es damals üblich war. Sie bevorzugten ein altertümlich anmutendes Schwert.
Die Statue ist ein Symbol, das den Soldaten als „ehrenwerten“ Verteidiger und Beschützer der Schwachen zeigt. Die Form der Darstellung ist an Bildnisse der Muttergottes mit dem Jesuskind im Arm angelehnt. Sie soll daran erinnern, dass die hier begrabenen Soldaten ihre Heimat verteidigt haben und, wie es heißt, dadurch ganze Völker von den Nationalsozialisten befreiten. Sie hätten andere vor Unrecht und Unterdrückung beschützt, wie eine Mutter ihr Kind behütet. Was zumindest auf die von den Nationalsozialisten ausgehende Terrorherrschaft zutrifft. Anders als auf den meisten deutschen oder amerikanischen Soldatenfriedhöfen gibt es hier keinerlei Auflistung der begrabenen Personen. Kein Grabstein oder ähnliches erinnert an den einzelnen Gefallenen. Bei der Gestaltung der Anlage wurden außerdem auffällige Gesten des Sieges und der Überheblichkeit kurz nach Kriegsende bewusst vermieden, jedoch bot die Größe und kostspielige Ausgestaltung des Ehrenmals schon ein reichhaltiges Konfliktpotenzial, das immer wieder durchklang.
Text Martha Krüger

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Weihnachten vor der Haustür: Am Wochenende öffnet der zweite Baumschulenweger Weihnachtsmarkt

Es ist mal wieder soweit. Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und das Weihnachtsfest nähert sich. Im letzten Jahr war das erstmals seit vielen Jahren auch wieder in der Baumschulenstraße zu spüren. Es gab eine Festbeleuchtung, welche uns in diesem Jahr bereits seit einigen Tagen auch wieder erfreut – und es gab einen Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor der Volkshochschule. Was vor einem Jahr noch klein begann, wurde dieses Jahr ausgebaut. Verantwortlich zeichnet, wie im letzten Jahr, der Bürgerverein Baumschulenweg. Dessen Vorsitzender Bernhard Fiederling berichtet: „Es liegt eine Menge Arbeit hinter uns, aber ganz Baumschulenweg kann stolz sein, auf das, was wir mit ehrenamtlicher Arbeit zustande gebracht haben. Wir haben es geschafft, weit mehr als 35 Stände mit verschiedenen Angeboten, vom Bratwurst- über den Glühweinstand bis hin zur Web- und Handwerkskunst anzubieten.“ Aber das ist noch lange nicht alles. Es gibt noch viele weitere Stände mit kulinarischen und handwerklichen Spezialitäten aus vielen Teilen Deutschlands und Europas, und auch für Unterhaltung ist gesorgt: Für das Showprogramm sorgen unter anderem der Gospel-Chor „Joyful Singers“, die „Fröhlichen Herbstlerchen“ und ein Mädchenballett. Auch für die Kleinsten gibt es ein umfassendes Angebot, vom Basteln mit der „Schülerhilfe“, über eine Märchenlesestunde bis hin zum Streichelzoo. Eine Tombola mit tollen Preisen wird ebenfalls Teil des Programms sein. Da kann auch Andy Jauch, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins, zufrieden sein: „Dass wir im Vorjahr erstmals einen Weihnachtsmarkt hatten, war schon eine großartige Sache. Aber dieses Jahr haben wir das ganze noch einmal deutlich verbessern können, und das alles, ganz ohne Eintritt zunehmen!“ Für wen das noch nicht genug ist, bietet der Veranstalter einen ganz besonderen Service. Dazu noch mal Bernhard Fiederling: „Es gibt einen Shuttle-Verkehr mit Kremser-Kutschen zum Weihnachtsmarkt in den Späthschen Baumschulen. Nach dem dieser schon im Vorjahr reichlich in Anspruch genommen wurde, sind dieses Mal sogar 6 Kutschen unterwegs!“ Für reichlich Programm ist also gesorgt. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, am 13. und 14. Dezember jeweils zwischen 11 und 20 Uhr. RG

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Schmollerplatz – Ein Kiez kippt?

„Der Schmollerplatz, gelegen in einem Wohngebiet in Alt-Treptow, hat sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt. Laut Aussage der Anwohner halten sich gerade in der warmen Jahreszeit täglich bis zu 30 Personen von nachmittags bis in die Nacht dort auf, um gemeinsam Alkohol zu konsumieren, was regelmäßig zu lautstarken Auseinandersetzungen und Verunreinigungen des Parks führe.“ Dies ist die Bestandsaufnahme des „Mit Hilfe e.V.“, der seinen Sitz nicht weit vom Schmollerplatz, in der Karl-Kunger-Straße 14, hat. Das beschriebene Problem ist nicht einmalig in Berlin, aber es breitet sich zunehmend auf immer mehr Kieze aus und führt zu einem Abrutschen des sozialen Umfeldes. Dies haben sich die Mitglieder der SPD Abteilung Alt-Treptow /Plänterwald zum Anlass genommen, mit einer gegründeten AG Zivilcourage Akteure und Anwohner(innen) im Kiez an einen Tisch zu bekommen und ehrenamtliche Aktivitäten zu planen um den Schmollerplatz wieder zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität für alle Bürger(innen) zu machen. Der erste Schritt dahin war die Teilnahme der SPD Alt-Treptow/Plänterwald am 8. Berliner Freiwilligentag am 20. September, mit einer Aufräumaktion am Schmoller-platz. Mit der Unterstützung der Jusos Treptow-Köpenick konnte der Platz von Müll und Unrat befreit werden. Aufzuräumen gab es eine Menge. Müll natürlich, allerdings auch ziemlich unappetitli-che Überlassenschaften, Bier- und weitere Arten von Flaschen für allerlei alkoholi-sche Getränke, ein kaputtes Fahrrad, für das sich noch ein Eigentümer fand und ein kaputter Stuhl, Bierflaschenverschlüsse in nicht vorstellbarer Anzahl, Zigaretten-schachteln, ein Fenstergriff, ein Teppich, ein Plastikteil von einem Pkw und noch vie-les Weiteres mehr. Ebenfalls wurden zwei umweltschädliche Batterien gefunden, die bei Kaiser's der fachgerechten Entsorgung übergeben worden. Weitere Aktivitäten waren bisher eine öffentliche Abteilungssitzung im „Gerard Philipe“ mit dem Bezirksstadtrat für Bauen und Stadtentwicklung, Rainer Hölmer, Ellen Haußdörfer, Mitglied des Abgeordnetenhauses und stadtentwicklungspolitische Sprecherin, sowie Andy Jauch, Wahlkreisabgeordneter für den Treptower-Norden. Es hat sich gezeigt, dass das Interesse der Anwohner(innen) und der Vereine, die in der Nähe des Schmollerplatzes tätig sind sehr groß ist. Für das kommende Jahr plant die AG Zivilcourage sich für ein Kiezfest auf dem Schmollerplatz stark zu machen, an der sich Anwohner(innen) und auch die jetzt noch „störende“ Klientel vor der Kaiser’s Kaufhalle beteiligen können, damit der erste Schritt hin zu einer Identifikation mit ihrer Umgebung gemacht wird. Die sichtbare Verschönerung des Platzes spielt dabei ebenso eine Rolle. Hierzu gibt es Gespräche mit Vertreter(innen) der Bezirksverwaltung. Interessierte und tatkräftige Anwohner(innen) sind herzlich eingeladen, sich an der Arbeit der AG Zivilcourage zu beteiligen. Gemeinsam können wir etwas dafür tun, dass der Schmollerplatz wieder ein Ort des Miteinanders wird.

Ansprechpartner:

André Rostalski
Vorsitzender der SPD Alt-Treptow/Plänterwald
0171-678 85 77
AndreRostalski@spd-online.de
www.spd-alt-treptow-plaenterwald.de

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Die Entwicklung des Bibliothekswesens in unserem Bezirks

Im Februar verabschiedete die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Bibliotheksent-wicklungsplan für den Bezirk Treptow-Köpenick. Zu diesem Zeitpunkt verfügte der Bezirk über die meisten öffentlichen Bibliotheken in Berlin. Allerdings auch über unterdurchschnittliche Ausleihzahlen im Berlin-Vergleich, was bereits den Landesrechnungshof zu kritischen Bemerkungen veranlasste. Die knappen Sach- und Personalmittelzuweisungen seitens des Senats verstärkten überdies den Druck auf die Bezirkspolitik, die Bibliotheksstruktur zu straffen. So musste im März die Bibliothek mit den schlechtesten Ausleihzahlen in der Schnellerstraße in Niederschöneweide geschlossen werden. Eine sogenannte „Soziale Bücherstube“ am selben Ort in privater Trägerschaft kompensiert diesen Verlust ein wenig. Weitere Bibliothekschließungen in Köpenick (Köllnische Vorstadt, Allende-Center, Ludwig-Turek-Bibliothek und Mediathek) stehen im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Mittelpunktbibliothek Köpenick, die im November vorgesehen ist. Ein attraktiver Neubau mit einem umfangreicheren Medienangebot und verlängerten Öffnungszeiten sowie kulturellen Angeboten wird sicher entschädigen für die längeren Wege, die für einen Teil der Bibliotheksnutzer entstehen werden. Eine ähnliche Entwicklung ist auch in Treptow vorgesehen. Hier soll ebenfalls eine neue Mittelpunktbibliothek entstehen; ein Standort in Schöneweide wird gegenwärtig hinsichtlich seiner Eignung geprüft. Zum Zeitpunkt der Eröffnung, die nicht vor 2010 (eher später) erfolgen wird, werden die Bibliotheken in Oberschöneweide, Johannisthal und Baumschulenweg schließen müssen. Auch hier gilt, dass längere Wege durch verbesserte Angebote aufgewogen werden. Es soll aber auch nicht verschwiegen werden, dass im Bibliotheksentwicklungsplan eine vorzeitige Schließung der Bibliothek in Baumschulenweg festgeschrieben ist, wenn die Personalsituation im Bezirk dazu zwingt. Das Bezirksamt und die BVV werden natürlich versuchen, eine solche Entwicklung zu vermeiden. Die Baumschulenweger können diese Bestrebungen durch häufige Benutzung ihrer Bibliothek unterstützen, denn das beste Argument für den Erhalt einer öffentlichen Einrichtung ist ihre intensive Nutzung. Zwei neue Mittelpunktbibliotheken und sechs weitere bibliothekarische Einrichtungen werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass der Lesehunger in unserem Bezirk gestillt werden kann.

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Lokale SPD-Politiker stellten sich den Fragen der „Kunger-Kiezler!“

Der SPD-Ortsverband Treptow-Nord-Plänterwald lud in den Club „Gerard Philipe“ ein, um den Bewohnern des Treptower Nordens die Möglichkeit zu geben, Politikern ihre Sorgen und Probleme mitzuteilen und Lösungsmöglichkeiten zu erörtern. Den Fragen der zahlreich erschienenen Anwohner und ehrenamtlich engagierten Bürger stellten sich der Stadtrat für Bauen und Stadtentwicklung in Treptow-Köpenick Rainer Hölmer, die Sprecherin der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Gaby Schmitz, sowie die Abgeordneten Ellen Haußdörfer und Andy Jauch. Die Themen waren vielfältig. Besonders heftig diskutiert wurde die Standort-Problematik des Kinderzirkus Cabuwazi. Der Besitzer des Geländes in der Bouchéstraße plant das Grundstück zu verkaufen, was die Zukunft des Zirkus unsicher erscheinen lässt. Stadtrat Rainer Hölmer beteuerte, dass er alles dafür tun werde, den Cabuwazi auf dem Gelände oder zumindest an einem geeigneten neuen Standort zu erhalten. Er befindet sich im ständigen Kontakt mit dem Besitzer des Grundstücks. Auch diskutiert wurde die soziale Problematik und eine eventuelle Neugestaltung des Schmollerplatzes sowie der Bau der neuen Autobahn A100 zum Treptower Park. Die anwesenden Politiker haben sich alle geäußerten Sorgen und Probleme notiert und viele Anregungen für die tägliche Arbeit mitgenommen. Einig waren sich am Ende alle, diese Veranstaltung in Zukunft regelmäßig zu wiederholen.

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Kein Fluglärm mehr über dem Norden Treptows

Am 30. Oktober ist es soweit, dann läuft die Betriebserlaubnis für den Flughafen Tempelhof ab. Um 21.50 Uhr startet die letzte Linienmaschine nach Mannheim. Die Berliner SPD und ihr Abgeordneter Andy Jauch haben sich für die Schließung stark gemacht und sich am Ende durchgesetzt - allem Gegenwind und aller Kritik zum Trotz. Das haben wir auch Ihnen zu verdanken. Sie, die Einwohner Treptow-Köpenicks, haben beim Volksentscheid mit großer Mehrheit gegen den Weiterbetrieb des Flughafens gestimmt und so unseren gemeinsamen Erfolg erst möglich gemacht. Nicht nur, dass wir damit in Zukunft keinen lästigen Fluglärm mehr ertragen müssen; wir haben maßgeblich dazu beigetragen den Bau des für Berlin und Brandenburg so wichtigen neuen Großflughafen Berlin Schönefeld nicht zu gefährden, des wichtigsten Zukunftsprojekts der Region. Wie geht es nun weiter? Über die Zukunft des Flugplatzes ist noch nicht vollständig entschieden. Sicher ist aber, dass das Gelände in Zukunft allen Berlinern zur Verfügung stehen wird – zum Wohnen, zum Spielen, zum Sport. Natürlich wird auch die Erinnerung und das Gedenken an die Helden der Luftbrücke in Tempelhof weiter ihren Platz haben. Eine spannende Zeit steht nicht nur den Anwohnern, sondern allen Berlinern bevor. Wir können beobachten, wie ein komplett neues Stadtviertel entsteht.

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Andy Jauch stand Rede und Antwort 

Am 22. Januar war Andy Jauch zu Gast beim Lokalreport Treptow, der Radiosendung aus dem Kunger-Kiez für den Norden Treptows. Er stellte sich dort den Fragen von Moderator Ronny Grahl.

Der 32-jährige Abgeordnete berichte über seinen Lebensweg, darüber - wie er aus Liebe nach Baumschulenweg kam und Vorbilder wie Willy Brandt und Ernst Reuter, die ihn dazu bewogen in die SPD einzutreten,  erfolgreich für das Abgeordnetenhaus zu kandidieren und schließlich dort Politik für den Bezirk zu machen.

Er gab Auskunft über das weitere Prozedere den Flughafen Tempelhof betreffend, dass er und die Berliner SPD bei der Schließung bleiben werden, schon um den wirtschaftlich viel bedeutenderen neuen Flughafen BBI in Schönefeld nicht zu gefährden und verwies darauf, dass das Tempelhofer Areal in Zukunft viel mehr durch die Bürger als durch einige wenige Flieger für Wirtschaftsbosse genutzt werden könne.

Jauch gab ebenfalls Auskunft zum Bau der Autobahn A100, die in den nächsten Jahren vom Autobahndreieck Neukölln zur Anschlussstelle Treptower Park gebaut werden soll. Er erwartet von dem Ausbau eine wesentliche Entlastung der Puschkin-Allee, die derzeit noch den Treptower Park teilt und versprach, sich für den schnellen Weiterbau der Autobahn in Richtung Frankfurter Allee einzusetzen, um den kurzfristig zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommen auf der Elsenbrücke herr zu werden.

Jauch entkräftete auch die Sorgen der Bürger einer mittelfristigen Schließung der Schwimmhalle in Baumschulenweg betreffend, des Weiteren wies er auf seine Mitarbeit im Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses hin, an den sich alle Bürger, die Ärger mit der Berliner Verwaltung haben, hinwenden können. Andy Jauch nimmt Anliegen auch gerne persönlich entgegen.

Jauch versprach an dieser Stelle weiterhin ein offenes Ohr für die Belange der Treptower zu haben und sich weiter mit vollem Einsatz um die Belange des Bezirkes zu kümmern. Wir werden an dieser Stelle darüber berichten. 

Sendezeiten und Gäste des Lokalreport Alt-Treptow erfahren Sie auf der Homepage der Kunger-Kiez-Initiative unter:

http://www.kungerkiez.de/

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Immer auf Achse

Bernhard Fiederling ist ein viel beschäftigter Mann, ständig unterwegs im Kiez – im Gespräch mit Geschäftsleuten und Bürgern wie Sie und ich. Er unterhält sich mit Menschen über das, was ihnen in ihrer Wohngegend gefällt, aber vor allem will er erfahren, was nicht gefällt, was noch zu verbessern ist.

Sein Ziel: Er möchte, dass Baumschulenweg noch schöner – noch l(i)ebenswerter wird. Aus diesem Grund  gründete er im Februar des Jahres 2007 den Bürgerverein Baumschulenweg e.V.. Ausschlaggebend waren die leer stehenden Baracken in der Eichbuschallee 52, die er selbst nur als „Schandfleck“ bezeichnet. In der Zwischenzeit hat er 2700 Unterschriften für den Abriss des Gebäudes gesammelt. Ein kleiner Erfolg ist schon zu verzeichnen. Nachdem die Eigentumsverhältnisse lange ungeklärt waren, konnte mittlerweile der Eigentümer – der seinen Sitz in Spanien hat - ausgemacht werden. Fiederling verspricht, nicht locker zu lassen, bevor das Problem Eichbuschallee 52 gelöst ist.

Die Arbeit des Bürgervereins – in dem Andy Jauch stellvertretender Vorsitzender ist – beschränkt sich jedoch längst nicht auf ein Thema. Nein, viele andere Dinge wurden erfolgreich angepackt.

2007 gab es erstmals ein Kiezfest auf dem REWE/NETTO-Gelände in der Eichbuschallee, welches in diesem Jahr eine Neuauflage erleben wird. Am 3. Mai können Sie zwischen 10.00 und 20.00 Uhr ein Bühnenprogramm mit Country-Band und Country-Girl-Dancing, einer Yoga-Tai-Chi-Kampfkunst-Show und Live-Musik erleben. Außerdem gibt es Spiele für Kinder, eine Hüpfburg, Infostände, Speis und Trank. Politiker aus dem Bezirk stehen für Fragen, Kritik und Anregungen zur Verfügung.

Zwei offene doppelstöckige Busse verbinden dieses Fest zudem mit dem am gleichen Tag stattfindenden Pflanzenmarkt und dem traditionellem Handwerk in der Späthschen Baumschule.

Auch der Weihnachtsmarkt - der im vergangenen Jahr vor der Volkshochschule Premiere hatte – ging inklusive Weihnachtsbeleuchtung in der Baumschulenstraße auf das Konto des Bürgervereins. In diesem Jahr soll er erneut stattfinden und sogar ausgebaut werden.

Weitere Anliegen des Bürgervereins für den Kiez sind mehr Sitzbänke, ein Hundeauslaufgebiet, ein Jugend-Projekt und bepflanzte Kübel in der Baumschulenstraße.

Der Bürgerverein arbeitet ehrenamtlich und die Motivation seiner Mitglieder – Bürger wie Geschäftsleute – ist allein das Interesse an der Verbesserung der Lebensqualität im Kiez. Wenn Sie Anregungen oder Fragen haben, vielleicht selbst mitmachen wollen, dann wenden Sie sich bitte an den Bürgerverein Baumschuleweg, Eichbuschalle 30, 12437 Berlin.

Telefon: 030/65915471 oder 01520/3144346
E-Mail: fiederling1@web.de

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KungerIni wird Verein

Seit Donnerstag, dem 10. Mai 2007, ist die KungerKiezInitiative ein Verein. Die 14 Anwesenden haben während der Gründungsveranstaltung die Satzung unterschrieben und den Vorstand bestimmt. Einstimmig wurden in den Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Michael Schmitz; 2. Vorsitzender: Jürgen Hans; 3. Kassenwartin: Katrin Wegner.

Der Vorstand wird nun die Eintragung in das Vereinsregister in die Wege leiten. Der Mitgliedsbeitrag wurde von der Versammlung auf 2 Euro monatlich festgelegt, so dass es für alle erschwinglich bleibt, sich durch eine Mitgliedschaft zu engagieren. Auch Fördermitgliedschaften sind möglich.

Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, kann sich bei uns melden.

KungerKiezInitiative; c/o Michael Schmitz; Kiefholzstraße 17; 12435 Berlin

www.kungerkiez.de

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Kiezradio „Sunset FM“

Kunger-Kiez-Radio „Sunset FM“ sucht noch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für monatliche Radiosendungen mit kiezbezogenen Themen. Keine Kenntnisse erforderlich – nur Spaß an der Sache. Die erste Sendung war am 12. Juni um 22 Uhr auf 97,2 UKW (FM). Das bereits erfolgreiche Programm von SUNSET FM startete sein  Programm ab Mai/Juni 2007 neu – und zwar direkt aus Alt-Treptow. Wir sind kein Sender für die besten Hits oder Supermilliongewinnspiele. SUNSET FM lässt an das Radioprogramm erinnern wie man es von früher kennt, informativ, unterhaltsam, nah am Hörer und immer wieder spannend. Wer könnte dabei das Programm besser gestalten als Sie? Wir suchen keine Top-Journalisten, sondern Leute wie Du und Ich, mit vielen Ideen dazu, was man machen kann. Die Umsetzung kann schnell erlernt werden. Wichtig: Ideen, unbefangene Neugier, Mut zu Neuem, Durchhaltevermögen, Teamfähigkeit.

Wer Interesse hat, melde sich einfach bei Dietmar Sommerfeld Tel.: 0179-3708810 oder in der Nachbarschaftsgalerie Karl-Kunger-Str. 15.

Kiez-Radio SUNSET FM aus dem Kiez, aber nicht nur für den Kiez!

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Britzer Zweigkanal bekommt Radweg

kanal

Am Ufer des Britzer Zweigkanals (siehe Foto) soll auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung ein Radweg eingerichtet werden, mit Abfahrtsrampen zu den Brücken. Zusammen mit dem in der letzten Legislatur beschlossenen Wanderweg entlang der Spree, dem Britzer Zweigkanal und dem Heidekampgraben kann Baumschulenweg dann auch für Ausflüge ein immer attraktiverer Standort werden

Foto: privat

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Kiez-Initiativen schauen über den Bezirksrand

Die Kiez-Initiative Kunger ist eine Bürgerinitiative, die seit fast einem Jahr versucht, die Gegend um die Kungerstraße hauptsächlich für Jugendliche zu verbessern. Jetzt plant sie eine bezirksübergreifende Kiezkonferenz, um neue Strategien in der Jugendarbeit zu finden. Der Kunger-Kiez in Treptow liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wrangel-Kiez in Kreuzberg und dem Reuter-Kiez in Neukölln. Damit wird ein größerer Sozialraum ins Blickfeld genommen, indem es jeweils auch ein Quartiersmanagement zur Umfeldverbesserung gibt. Von dort und aus möglichst allen ansässigen Institutionen, die mit Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren arbeiten, werden die Konferenzteilnehmer kommen. Dazu zählen unter anderem Sportvereine, Schulen, Jugendeinrichtungen, Jugendsozialarbeiter und Vertreter der Jugendlichen selbst.

Die Konferenz wird voraussichtlich Mitte April veranstaltet und in einem ersten Schritt die vorhandenen Angebote auflisten, um danach alle offenen Wünsche mit inhaltlichen Begründungen zu versehen. Zum Schluss werden die Ergebnisse mit politisch Verantwortlichen der drei Bezirke diskutiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kungerkiez.de AJ

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Bürgerinitiative wird gegründet!

Mit einem Schandfleck fing es an. Das Gelände zwischen REWE und NETTO ist in einem beklagenswerten Zustand. Lange Zeit hat Bernhard Fiederling deswegen Unterschriften gesammelt. Damit endlich Abhilfe geschaffen wird. Der Bund als Eigentümer hat inzwischen seine Verantwortung öffentlich bekannt.

Wann das Gelände geräumt wird, ist momentan noch nicht bekannt. Auch da wird weiter nachzuhaken sein. Überhaupt haben sich durch diese Initiative Menschen zusammengefunden, die Zeit und Kraft für unseren Kiez einsetzen wollen. Geschäftsleute, Politiker verschiedener Parteien und schlichte Bürger mit Bürgersinn. Am 16. Februar 2007 wird er ganz offiziell gegründet, der BÜRGERVEREIN BAUMSCHULENWEG e.V.

Wer mitmachen will, kommt um 10 Uhr ins Kiefholzeck (Baumschulenstraße Ecke Kiefholzstraße).

Es geht unter anderem um diese Ziele:

  • Verbesserung der Wohnqualität im Kiez.

  • Erhaltung der Natur

  • Mehr Qualität und Attraktivität der Baumschulenstraße – auch als Einkaufsstraße

  • Mehr Bürgernähe zum politischen Geschehen im Kiez und in unserer Stadt Berlin

  • Mehr Sauberkeit, Verschönerungen und Entwicklungen in unserem Kiez

  • Mehr Angebote für Jugend und Senioren

  • Mehr für unsere Tier- und Hundefreunde

Die Liste ist noch nicht beendet, die Arbeit fängt erst an. Wer am Gründungstermin verhindert ist und mitarbeiten möchte, meldet sich am besten bei Andy Jauch (siehe Kontakt). SiBe

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Das sind meine politischen Ziele

Als Wahlkreisabgeordneter für Alt-Treptow, Plänterwald und Baumschulenweg werde ich mich dafür einsetzen, dass die Vielfältigkeit in unserem Wahlkreis erhalten bleibt. Als Wirtschaftsstandort, Kulturstandort, Erholungsgebiet und vor allem als lebens- und liebenswerter Wohnort. Dazu gehört ein Wohnumfeld, in dem man sich wohl fühlt. Ordnung und Sicherheit, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen, KITAS und Grundschulen in unmittelbarer Nähe sind dabei nur einige wichtige Themen. Kultur ist ein wichtiger Standortfaktor. Wir haben bei uns im Treptower Norden eine breit gefächerte Kulturlandschaft. Kulturpolitik ist zugleich Wirtschaftspolitik. Sie zieht Besucher aus ganz Berlin und darüber hinaus an, dadurch werden Arbeitsplätze direkt und indirekt gesichert und geschaffen. Es ist mir eine Verpflichtung diese zu erhalten. Das Rückgrat der Wirtschaft sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie stellen 90% aller Betriebe. Durch meine Erfahrung in unserem Familienunternehmen kenne ich die Bedingungen dieser Unternehmen. Ich mache mich dafür stark,  dass sich Ihre Möglichkeiten im Treptower Norden weiter verbessern.

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Das ist mir wichtig

Ich bin überzeugt davon, dass für das ehemalige Spreeparkgelände eine familien- freundliche Planung zwischen Renaturierung und Rummelplatz möglich ist. Wir be- nötigen als Bezirk die touristische Strahlkraft und die Arbeitsplätze. Dennoch muss eine harmonische Einbettung in den Plänterwald gewährleistet sein.  
Ich bin für Sie da!
Ich lebe seit 1997 im Bezirk und will mich für seine weitere Entwicklung einsetzen. Seit 1998 engagiere ich mich politisch für den Bezirk, seit 2001 als Bezirksverordneter in Treptow-Köpenick. Ich bin 30 Jahre alt und habe Politikwissenschaften studiert. Wenn ich eine Aufgabe übernehme, engagiere ich mich zu 100% dafür. Als Ihr Wahlkreisabgeordneter werde ich mich für den Treptower Norden stark machen.

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